Steinmauern

Böschungen im Garten lassen sich mit Natursteinmauern sehr wertvoll zu einem harmonischen Ganzen veredeln. Bei den meisten Bauvorhaben werden diese trocken geschlichtet und mit Kantschotter hinterfüllt. In besonderen Fällen, bzw. bei freistehenden Mauern wird mit erdfeuchtem Beton gearbeitet, um die gewünschte Stabilität zu erreichen.
Diese alte Handwerkskunst erlebt zu Recht eine wahre Renaissance. Wer früher eine hässliche Betonmauer, oder eine schwer zu bearbeitende Böschung hatte, erfreut sich heute an einer wunderschönen und individuell verarbeiteten Natursteinmauer.
Fachgerecht ausgeführte Mauern werden Ihr Auge jahrzehntelang erfreuen!

Bautipps:
- Werkzeug: Rüttler zur Bodenverdichtung, Meterstab, Richtschnur, Pflöcke, Wasserwaage, Fäustel, Meißel, Handschuhe und viele Bruchsteine.
- Die Steine werden ohne Mörtel mir einer leichten (ca. 5%) Neigung jedes Steins nach innen beziehungsweise hinten aufeinandergesetzt - nie hochkant!
- Die Fugen werden möglichst eng gehalten und mit kleinen Steinen "ausgezwickelt".
- Senkrechte Fugen unbedingt vermeiden.
- Hinterfüllt wird immer mit 16/32 Kantschotter, und wenn es die Situation verlangt wird eine Drainage eingebaut.

Besonderheiten:
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Steinmauern sind ein guter Wärmespeicher, der mit Anbauflächen kombiniert werden sollte.
- Richtig verarbeitete Steinmauern sind immer eine Augenweide und lassen jedes Betrachterherz höher schlagen.
